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Veröffentlicht am 19.11.2015 von Stefanie Loske

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Gerard mit Neue Welt – eine logische Weiterentwicklung

Schon nach seinem Album „Blausicht“ galt Gerard als der Geheimtipp. Man sah ihn als Teil einer neuen Deutschrap-Elite an, doch er war auch schon immer poppig und seine Beats elektronisch beeinflusst.

Neue musikalische Tendenzen

Auch wenn „Blausicht“ bei den Kritikern sehr gut ankam, so blieb der große kommerzielle Erfolg dennoch aus. Mit seinem neuen Werk „Neue Welt“ erreicht er seinen vorläufigen Höhepunkt, denn hier steigern sich die musikalischen Tendenzen seines Vorgängeralbums deutlich.

Gerard will die Gerard-Musik etablieren und ein eigenes Genre kreieren, deshalb war für ihn „Neue Welt“ eine Weiterentwicklung und einfach der nächste logische Schritt.

Und hört man in das Album rein, entsteht tatsächlich das Gefühl, dass alles runder und besser durchdacht ist – das Gesamtbild ist stimmiger.

Die Einheit „Neue Welt“

Wer denkt, dass die sehr elektronisch klingenden Songs „Gelb“ oder „Hymnen“ aus dem Konzept fallen, liegt daneben. Sie sind Teile der Einheit „Neue Welt“ und sind wichtiger Bestandteil des Hörerlebnisses. Wer über den Tellerrand blickt, kann seinen Horizont in musikalischer Hinsicht erweitern und sich für Neues öffnen.

Freude und Hoffnung sind vorherrschende Themen

Auf dem neuen Album sind die Schwere und der Zweifel von „Blausicht“ eindeutig verschwunden und Freude und Hoffnung treten in den Vordergrund. Aus dem Rahmen fällt „Höhe Fallen“, denn hier trifft Elektropop auf eine verzerrte Stimme. Der Song bekommt dadurch zwar seinen ganz eigenen Stil – der auch nicht schlecht klingt – aber an ihm könnten sich die Geister scheiden.

Gerard schafft es in der Tat ein völlig neues Genre zu schaffen und mischt neben elektronischen Songs fröhlich Pop- und HipHop-Elemente durcheinander. So entsteht eine Komposition aus den verschiedensten Stilmitteln.

„Neue Welt“ ist sicher kein Partyalbum, aber es ist vor allem ein Album, welches erst nach mehrmaligen Hören sein volles Potential offenbart. Gerard hat hier eine tolle Symbiose aus experimenteller Popmusik und seiner monoton rappenden Stimme geschaffen.

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